Unser Lieblingsrezept für selbstgemachten Holunderblütensirup

Die Holunderblüte gehört zu den bekanntesten Boten des Frühsommers, an den robusten Pflanzen wächst die zarte Blüte in prächtigen Dolden, die süß duften. Je nach Region präsentiert der Holler seine Blüten zu unterschiedlichen Zeiten, von Ende Mai bis Anfang Juli. Im Handel sind die Blüten normalerweise nicht erhältlich, bei uns ist Sambucus nigra aber auch wildwachsend leicht zu finden, besonders an feuchten, lehmigen und kalkreichen Standorten.

Holunderblüten können als Tee gebraut werden, zum Verfeinern von Eis und Marmeladen dienen oder auch überbacken serviert werden, der absolute Klassiker ist aber der Hollersaft bzw. Sirup. Ab August lassen sich dann schließlich auch aus den fruchtigen Beeren wundervolle Marmeladen und Säfte herstellen, die Beeren sollten, aufgrund ihres Sambunigringehalts, jedenfalls nicht roh verzehrt werden.

Aber nun zum Rezept…

Zutaten für 4-5 Liter Sirup:
ca. 20 Holunderblütendolden
2 kg Zucker oder Birkenzucker
3 Bio-Zitronen mit Schale
60g Zitronensäure (Pulver)
3 Liter Wasser

Benötigt werden außerdem ein großer Kochtopf, ein Kochlöffel und Messer, ein feines Sieb oder Tuch, Trichter und Flaschen.

Der beste Zeitpunkt um Holunderblüten zu ernten ist an einem trockenen Tag in der Früh. Nachdem die Blüten auf Insekten kontrolliert wurde, die Stängel entfernen. In einem Topf das Wasser aufkochen und den Zucker vollständig darin auflösen. Bei reduzierter Hitze die Zitronen mit Schale in Scheiben schneiden und hinzufügen, dann die Zitronensäure gut in der Mischung verrühren. Zum Schluss den Topf vom Herd nehmen und noch die Hollerblüten untermischen oder mit der Flüssigkeit übergießen.

Nun wird dieser Ansatz bei Raumtemperatur ohne Sonnenlicht abgedeckt und 5 Tage ziehen gelassen. Zu guter Letzt wird der Sirup mit einem feinen Sieb oder Tuch filtriert, kurz aufgekocht und in Flaschen abgefüllt. So einfach könnt ihr euren eigenen Sirup herstellen! Besonders erfrischend ist er einfach gespritzt oder im Hugo.


Unser Blog

Bionana verrät dir die 11 Grundsätze jedes Naturgartens. Damit wird jeder Garten zu einem kleinen, persönlichen Gartenparadies.
Von Sauerkraut bis Bier, von Käse bis Wein, die Geschichte der Fermentation reicht bereits viele Jahrtausende zurück. Das ist auch kein Wunder, denn durch Fermentation
Warum die Erdbeere eine der beliebtesten Kulturpflanzen ist, lässt sich schnell erklären, sie sind unkompliziert, brauchen nicht viel Platz und tragen die vielleicht leckersten Früchte
In der Natur gibt es im Grunde keine nackte Erde, selbst in kargen Wüsten warten Samen teilweise jahrelang auf den nächsten Regen und auch im